Touristik Immobilien Gipfel 2018

Datum: 3. Oktober 2018

Autor: Svenja Brau

Am 27. und 28. September 2018 versammelten sich Vertreter der Tourismus- und Immobilienbranche zum 3. Touristik Immobilien Gipfel, veranstaltet von fvw und Heuer Dialog. Wie auch der erste Immobiliengipfel fand auch diese Veranstaltung in Frankfurt am Main, dieses Mal im Haus am Dom statt. Sabine Pracht (fvw) und Olaf Steinhage (Horwath HTL Deutschland) führten durch die Veranstaltung, die dieses Jahr unter dem Motto „Wachstumsmotor Tourismusimmobilie: die neue Asset-Klasse“ stand.

Neben den Hotelkonzepten der Falkensteiner FMTG (Dr. Otmar Michaeler) und B&B Hotels (Max C. Luscher) wurden auch neue Konzepte in der Ferienhotellerie wie die Arborea Hotels & Resorts   (Johann Kerkhofs) und die Glamping Resorts (Sven Becker) vorgestellt. „Lifestyle goes Ferienhotellerie“ nennt Moritz Dietl (Treugast) die Entwicklung neuer Angebote im Bereich der Ferienhotellerie.

Doch wie renditestark sind Ferienimmobilien eigentlich? Mit dieser Frage setzten sich André Aue (DSR Hotel Holding GmbH), Klaus Beine (Beiten Burkhardt) und Uwe Niemann (Deutsche Hypothekenbank) im Rahmen einer Paneldiskussion, moderiert von Dr. Thomas Beyerle (Catella Property Valuation GmbH) auseinander. Sowohl aus rechtlicher als auch aus Bankensicht wurde das Renditepotential dieser Asset Klasse als nach wie vor kritisch bewertet. Somit sind die Betreiber und die Destinationen selbst gefragt, Voraussetzungen zu schaffen, um eine Investition in Ferienimmobilien attraktiver zu machen. Eine gute Voraussetzung hierfür ist die Performance dieser Asset-Klasse, die laut Moritz Dietl (Treugast) in der Regel besser ist, als in der klassischen Hotellerie.

Wie wichtig die Einbindung aller Akteure und Partner und insbesondere der lokalen Bevölkerung ist, machte Frank Behrens von der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer GmbH (WTSH) mit seinem Erfolgskonzept Masterplan Tourismus Schleswig-Holstein deutlich. Die Integration der Bürger während der Umsetzung des Masterplans trug elementar zum Erfolg und zur Anerkennung des Projektes bei.

Zusätzlich wurde das DomRömer-Projekt im Rahmen einer Stadtführung vorgestellt. Im Verlauf des städtebaulichen Großprojektes wurden Plätze und Straßenzüge in der Altstadt Frankfurts über einen Zeitraum von sechs Jahren wiederhergestellt und renoviert, sowie neugestaltet und bebaut (Fertigstellung im Mai 2018) und nun als „Neue Frankfurter Altstadt“ eingeweiht. Ein beeindruckendes Projekt!

Alles in allem war der Touristik Immobilien Gipfel wieder einmal eine informative, anregende und lehrreiche Veranstaltung, die motiviert, den Wachstumsmotor der Tourismusimmobilien gemeinsam weiter voran zu treiben.